Kirche im Kiez

Kirche im Kiez

Für alle unsere Gottesdienste gilt aktuell:
Begrenzte Platzzahl, bitte rechtzeitig kommen.Füllen Sie bitte möglichst bereits zu Haus die nötigen Zettel zur Kontaktverfolgung aus, um damit am Einlass einen "Stau" zu vermeiden.
Maskenpflicht: medizinische OP-Masken oder FFP2/KN95-Masken.

Musik Raum geben
Unsere Gottesdienste unterstützen seit Dezember Künstler*innen durch unseren Raum und mit Ihrer Spende.
Wir haben zu Gast:
25.4. Arctos Trio (Léo Thouvenin-Masson, Violine; Fabian Struwe, Viola; Tobias Hoffmann, Violoncello), Goldberg-Variationen von J. S. Bach (Auszüge)
2.5. Sonntag Kantate: Kleiner liturgischer Chor. Das Ende des Gottesdienstes findet im Freien statt, und es dürfen zwei Lieder mit Posaunenchorbegleitung gesungen werden!
9.5. Musik für E-Bass und Blockflöte - Mauricio Nader (E-Bass), Benjamin Kiersch (Blockflöten)
16.5. Sebastian Studnitzky (Jazz / p, tp)
23.5.
30.5. Magnus Schriefl (Jazztrompete), Matthias Pichler (Kontrabass)

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich liebe das Konzept der Vorfreude. Ich habe mal gehört, dass es dieses Wort nur im Deutschen gibt. Natürlich freuen sich Menschen überall auf der Welt, aber nur in unserer Sprache hat sich dieser bestimmte Begriff entwickelt; für ein, wie ich finde, ganz bestimmtes Gefühl. Vorfreude ist eine ganz konkrete Freude auf etwas, das noch in der Zukunft liegt. Sie macht, dass man jetzt schon ein Kribbeln fühlt, obwohl das besondere Ereignis noch gar nicht eingetroffen ist. Vorfreude ist für mich immer schon ein Anker in schwierigen Zeiten gewesen. Denn da wusste ich dann, ich habe etwas, worauf ich zugehen, hinarbeiten, ja, worauf ich mich richtig freuen kann. Im Moment freue ich mich zum Beispiel unglaublich auf den Tag, an dem ich endlich den Menschen kennenlerne, der gerade in meinem Bauch heranwächst.
Corona hat das Leben ja wirklich unplanbar gemacht. Vieles von dem, auf das wir uns mal gefreut haben, wurde gestrichen, abgesagt und verboten. Und diese Phase ist leider noch nicht ganz vorbei. Und dennoch, finde ich, müssen wir unbedingt an dem Konzept der Vorfreude festhalten. Denn es wird wieder etwas geben, worauf wir uns freuen können, ganz sicher! Und auch jetzt gibt es sie noch: Ereignisse, auf die wir uns freuen dürfen. Auch wenn das gerade keine tollen Reisen, Großveranstaltungen oder, wie in meinem Fall, die Geburt eines Babys sind. Vielleicht sind es einfach kleinere Dinge, nach denen man genauer suchen, die man intensiver ansehen und mehr zu schätzen lernen muss. Die einem aber genauso gut ein Anker sein können, um sich in Zeiten wie diesen nicht ganz so verloren zu fühlen.
Freut euch also vor! Jetzt schon. Der Frühling kommt – immerhin. Und der Sommer ist ja auch nicht mehr weit…

Pfarrerin Rebecca Marquardt

(Ab 5.4. in Mutterschutz und Elternzeit, die Vertretung übernimmt Pfarrerin Barbara von Bremen.)

 

Hier ein Vorschlag für einen Gottesdienst zu Hause
und ein Sonntagabendgebet.

Wer zu Haus bleibt, kann hier trotzdem eine Kollekte geben.

Predigt über Gen 3,1-19 - gehalten zur Amtseinführung am 01.03.2020 von Pfarrerin Rebecca Marquardt

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Veröffentlicht am 31.05.2019 in Welt Panorama