Kirche im Kiez

Kirche im Kiez

Am 1.1.2022 fusioniert die Emmaus-Ölberg-Gemeinde mit den beiden Nachbarinnen St. Thomas und Kreuzberg-Mitte. Die neue Gemeinde heißt dann Evangelische Kirchengemeinde Kreuzberg
Sie erreichen uns weiterhin in der Emmaus-Kirche am Lausitzer Platz.
Auch diese homepage wird dann - allmählich - in die neue homepage www.evkgk.de übergehen.
Bis auf weiteres finden Sie hier noch alle aktuellen Informationen.

Angesichts der aktuellen Corona-Situation
hat die Gemeinde beschlossen, im Dezember alle Gottesdienste in Emmaus nach der 3G-Regel stattfinden zu lassen. Bitte bringen Sie zum Gottesdienst einen (möglichst digital lesbaren) Impf- oder Genesenennachweis oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Covid-19-Schnelltest mit. Zusätzlich ist ein Ausweisdokument erforderlich. Für die Kontaktverfolgung können Sie bei uns einen entsprechenden Zettel ausfüllen (bzw. bereits ausgefüllt mitbringen) oder selbst digital mit der Corona-Warn-App oder der Luca-App einchecken.
Wir sind bemüht allen Gottesdienst-Besuchenden einen sicheren Ort vorzuhalten. Der Kirchenraum verfügt über eine besondere Lüftungsanlage und die Stühle sind mit genügend Abstand gestellt.

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Adventskalender zeigen es uns ganz offensichtlich: Mit dem Advent beginnt die Zeit der Erwartung – wir warten auf Weihnachten! Wir warten, dass Gott kommt! 24 Türchen werden Tag für Tag geöffnet bis zum großen Fest. Auf Gott warten - das ist nicht einfach, denn wir glauben doch und gehen davon aus, dass wir auf Gott nicht warten müssen. Wir glauben doch, dass Gott schon immer da war und immer da ist, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Wie kann ich also auf die Gottheit warten, die immer schon da ist?
Die Adventszeit ist von der Tradition her eine Fastenzeit. Ganz früher sprach man auch von der "Wüstenzeit". Sie war ursprünglich also eher eine nüchterne Zeit, in der ich innehalte und mich darauf vorbereite, dass mir zu Weihnachten etwas geschenkt wird. Die Adventszeit bereitet mich darauf vor, etwas zu empfangen, mich beschenken zu lassen. Dafür stehen symbolisch alle unsere Geschenke, die wir uns gegenseitig geben.
Wer immer die Adventszeit in diesem ursprünglichen Sinn, also jenseits von Konsum, gestalten will, möge sie als Zeit der Erwartung annehmen. Was erwarte ich? Von mir ? Von meinen Mitmenschen? Vom Leben? Vielleicht spüre ich da Momente, in denen ich auf Gott warte, in denen ich wahrnehme: Gott fehlt. Die Welt ist noch nicht die, die sie sein soll. Der neue Himmel und die neue Erde, in der kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz mehr sein wird, ist noch nicht. In der 4. Corona-Welle erleben wir das intensiv.

Ich wünsche uns allen eine geduldige Adventszeit und trotz allem: eine frohe Weihnacht!
Barbara von Bremen

Wer zu Haus bleibt, kann hier trotzdem eine Kollekte geben.

Predigt über Gen 3,1-19 - gehalten zur Amtseinführung am 01.03.2020 von Pfarrerin Rebecca Marquardt

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Mehr als Gottesdienst, das ist ein hartes Stück Großstadt-Realität

Veröffentlicht am 31.05.2019 in Welt Panorama